Längsholzverbindung: Doppelter Schwalbenschwanzstoß

Allgemeines zu Längsholzverbindungen:
Längsholzverbindungen sind in der Tischlerei verhältnismäßig selten. Man braucht sie gelegentlich auf dem Bausektor, etwa bei langen Friesen von großen Saal- oder Treppenhausfenstern, oder bei ähnlich groß dimensionierten Massivholzstücken. Besonders bei Reparaturen wendet man solche Verbindungen gerne an, weil man mit ihnen Friesstücke oder Rahmenteile sauber auswechseln kann.
Bei Bogenkonstruktionen an Türen und Fenstern sind Längsholzverbindungen unerlässlich, ja zum Teil sogar nach VOB vorgeschrieben. Wenn bei solchen Friesformen alles aus einem Stück Holz herausgeschnitten würde, ergäben sich Teile mit sehr kurzem Faserverlauf, was das Werkstück sehr bruchanfällig machen würde.

Konstruktionsarten (siehe Bild rechts):

  1. Die Schiftung

  2. überplattung

  3. Einfacher Schlitz und Zapfen

  4. Hakenblatt (Konstruktionsgruppe Keilverschlüsse)

  5. Deutsche Keilverschluss (Konstruktionsgruppe Keilverschlüsse)

  6. Französische Keilverschluss (Konstruktionsgruppe Keilverschlüsse)

  7. Keilzinkenverbindung

  8. Doppelter Schwalbenschwanzstoß (rechts nicht abgebildet)

Holzauswahl
Bei einer Holzverbindung von so hoher Festigkeit und dauerhafter Haltbarkeit wäre es falsch, diese positiven Eigenschaften durch fehlerhaftes Material wieder zu mindern oder aufzuheben. Es sollte deshalb nur einwandfreies Holz verwendet werden. Rissiges oder mit Ästen und Harzgallen durchsetztes Holz erschwert nicht nur die Bearbeitung, sondern mindert auch die Haltbarkeit. Am besten eignet sich geradfaseriges Holz mit stehenden Jahresringen.

Arbeitsplan

  • Im Aufbau













  • Bildquelle: B. Windisch

 

Erklärungen zu den Arbeitsschritten

  • Konstruktionsskizze
     
  • Hier folgt ein ausführlicher Arbeitsplan zur Holzlängenverbindung Doppelter Schwalbenschwanzstoß
 
 
 
 
  • Er

 

 


 

Quellenverzeichnis (Grafiken):

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Berlin:
Holzverbindungen und Verbindungsmittel
Beuth Verlag GmbH
Berlin 1986, 3. unveränderte Auflage
ISBN 3-410-38386-7 (Bestellung)

weitere Grafiken von Volker Scharfe